Mit Hypnose-Suggestionen und anderen Mitteln gegen den lästigen Juckreiz

lesenEtwas vom Lästigsten im Zusammenhang mit Neurodermitis ist der extreme Juckreiz.

Mit Hypnose-Suggestionen kann der Juckreiz beeinflusst werden, so dass er nachlässt oder wir ihn weniger wahrnehmen. Wir können aber auch auf die Hautfunktion mittels Hypnose einwirken, so dass sich die Haut erholen und gesunden kann.

Ausserdem gibt es neben den inneren Behandlungsmethoden gegen den Juckreiz auch äussere: Dabei geht es vor allem um die richtige Hautpflege, damit die Haut schön geschmeidig bleibt. Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten, den Juckreiz zu mildern oder zu stoppen:

  • Gelassenheit, Entspannung und innere Ruhe
  • Auch ein Bad kann helfen, dort aber rückfettende Zusätze verwenden und darauf achten, dass das Wasser keines Falls zu heiss ist.
  • Lenken Sie sich ab. Hören Sie Musik, schauen Sie Ihre Lieblingssendung oder vertiefen Sie sich in ein spannendes Buch. Dadurch können die juckenden Signale im Gehirn „verdrängt“ werden.
  • drücken, massieren oder zwicken Sie die Haut statt zu kratzen
  • anstelle die Haut zu kratzen, auf irgend einer robusten Oberfläche kratzen. Gemäss Verhaltenspsychologie kann man dadurch das Gehirn „austricksen“. Es ist dann der Überzeugung, dass man etwas gegen das Jucken unternimmt, so dass der Juckreiz nachlässt.

Lassen Sie sich helfen! Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir freuen uns. Telefon: 0840 00 00 40

 

 

 

 

 

 

 

Das Schlimmste an der Neurodermitis ist die extrem juckende Haut. Kratzen bringt zwar kurzzeitig Erleichterung, reizt die Haut aber zusätzlich und kurbelt den Juckreiz erst so richtig an. Die beste Möglichkeit, den Juckreiz in Schach zu halten, ist konsequente Hautpflege – auch zwischen den Krankheitsschüben. Gut geschmiert, bleibt die Haut geschmeidig und trocknet weniger aus. Ebenso wichtig ist es, alles zu vermeiden, was Ekzemschübe auslöst. Gehen Sie Ihren persönlichen Provokationsfaktoren aus dem Weg. Dazu gehören Nahrungsmittelallergene, zu warme oder kratzende Kleidung, aber auch Stress.

Hat das Jucken schon eingesetzt, können folgende Tricks hilfreich sein:

Ablenkungsmanöver
Eine gute Strategie ist es, die „juckenden“ Signale an das Gehirn durch andere Gedanken zu verdrängen. Das kann intensiver Sport sein, ein spannendes Buch, bei dem die Welt um einen versinkt, oder spezielle Tonträger, die mit Methoden aus der Hypnosetherapie das Nachlassen des Juckreizes suggerieren.

Zwicken statt Kratzen
Statt die Haut mit den Fingernägeln zu malträtieren, können Sie den Juckreiz auch mit sanfteren Methoden beschwichtigen. Oft hilft schon behutsames Zwicken, Massieren oder liebevolles Streicheln rund um die betreffende Stelle.

Kratz den Klotz
Eine erstaunlich wirksame Methode zur Hautschonung haben Verhaltenspsychologen ersonnen: so genannte Kratzklötzchen. Statt den eigenen Körper zu attackieren, kratzen Geplagte auf einem kleinen Klotz herum. Das bekannte Bewegungsmuster allein reicht offenbar aus, um dem Hirn zu signalisieren, dass gegen das Jucken etwas unternommen wird: Der Juckreiz lässt nach. Natürlich können auch andere widerstandsfähige Oberflächen mit den Fingern bearbeitet werden.

Ab in die Wanne
Wenn es ganz schlimm kommt, tauchen Sie für eine Weile in der Badewanne ab. Dabei sollten Sie allerdings rückfettende Badezusätze oder ein Ölbad verwenden, damit die Haut nicht ausgelaugt wird. Dass das Herumlümmeln im warmen Wasser zudem die Seele entspannt, wirkt sich ebenfalls positiv auf den Hautzustand aus. Zu heißes Wasser sollten Sie allerdings vermeiden. Wird die Durchblutung auf diese Weise angeregt, nimmt das Jucken wieder zu. Aus demselben Grund sollte man übrigens auch auf verführerisch kühlende Umschläge verzichten, die ebenfalls durchblutungsfördernde Wirkung besitzen.

Antihistaminika
Antihistaminika sind Medikamente, die verschiedene Formen des Juckreizes sehr unterschiedlich gut beeinflussen können; so unterdrücken sowohl die „alten“, müde-machenden als auch die „neuen“, nicht müde-machenden Antihistaminika den Juckreiz in der Nase beim Heuschnupfen oder den oft quälenden Juckreiz im Rahmen einer Urticaria (Quaddeln). Bei der Neurodermitis wurden die alten Antihistaminika über Jahrzehnte recht erfolgreich abends gegeben, um den oft unbewussten nächtlichen Juckreiz hintanzuhalten und einen besseren Schlaf zu ermöglichen – die müde machende Wirkung war hier sogar erwünscht.

Gut kontrollierte Studien mit den modernen Antihistaminika, die eine solche sedierende Wirkung nicht besitzen, sind bisher noch nicht ausreichend durchgeführt, die juckreizstillende Wirkung scheint aber in vielen Fällen nicht so gut zu sein wie bei den alten Antihistaminika.

Gelassen bleiben
Sie haben es nicht ausgehalten und sich trotz aller guten Vorsätze gekratzt? Seien Sie nicht zu streng mit sich, das kann passieren. Bleiben Sie gelassen! Wer sich selbst mit Vorwürfen quält, setzt sich zu sehr unter Druck – ein psychischer Stress, der ebenfalls Juckreiz provozieren kann

 

Einen Kommentar hinterlassen

Beginnen Sie mit der Eingabe und drücken Sie Enter, um zu suchen