FAQ

Hypnose in der Therapie ist ein Zustand der Entspannung und auch ein Zustand der Konzentration. Man richtet seine ganze Aufmerksamkeit auf das Thema der Behandlung.

Hypnose ist:

  • ein Entspannungszustand / ein Trancezustand
  • oder auch ein intensiver Erregungszustand
  • ein Zustand fixierter Konzentration
  • ein veränderter Bewusstseinszustand, in dem das Unterbewusstsein erhöht ansprechbar ist
  • ein Zustand, den wir alle kennen, wenn wir z.B. in ein spannendes Buch vertieft sind, einen fesselnden Film schauen, lange Autofahren oder Tagträumen

Über Hypnose existieren noch immer Ängste und Vorurteile, die vor allem durch die frühere Ansicht, es handle sich bei der Hypnose um eine Art künstlichen Schlaf, entstanden sind. Weiter wurden durch Bühnen – Hypnoseshows und verschiedene Comics wie z.B. „Donald in Hypnose“ Ängste und Vorurteile leider auch auf die seriöse Hypnosetherapie oder klinische Hypnose übertragen, die ja mit Show –
Hypnose wirklich nichts zu tun hat.

Sehr einfach ausgedrückt könnte man Hypnose folgendermassen erklären:

Wenn wir aufmerksam und wach sind, produziert unser Gehirn vor allem Beta-Wellen. Wir sind dabei kritisch und hinterfragen die Dinge. Die linke Gehirnhälfte mit dem logischen, analytischen Denken ist dabei im Vordergrund.

Wenn wir uns entspannen, beginnt unser Gehirn vermehrt Alpha-Wellen zu produzieren. Dabei kommt die rechte Gehirnhälfte mit den Gefühlen und dem ganzheitlichen Denken mehr in den Vordergrund. Da die linke- und rechte Gehirnhälften nicht gleichzeitig gleich aktiv sind, tritt die linke, logisch denkende mehr in den Hintergrund.

Die linke Gehirnhälfte ist so etwas wie eine Türsteherin zum Unterbewusstsein, welche die Informationen bewertet, hinterfragt, kritisch ist. Wenn in einem Club der Türsteher sich vom Eingang entfernt, treten die Leute ohne Eingangskontrolle ein. So ähnlich ist es dann mit Suggestionen, die an der linken Gehirnhälfte vorbeigeschleust werden und direkt ins unter Unterbewusstsein fliessen können, ohne dass die linke Gehirnhälfte immer alles genau überprüft.

Je tiefer wir in Trance gehen, desto unkritischer werden wir. Kommt jedoch eine Suggestion, die nicht unseren Moralvorstellungen entspricht, nimmt die linke Gehirnhälfte mit dem logischen Verstand sofort wieder ihren Platz ein und wir kommen sofort in’s Wachbewusstsein.

Seit dem Jahr 2006 ist Hypnose vom wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie in Deutschland als wissenschaftliches Verfahren anerkannt.

Hypnose oder Trance, kennen wir eigentlich alle schon. Es ist das Gefühl wie kurz vor dem Einschlafen oder auch wenn wir z.B. ein spannendes Buch lesen oder einen Film sehen.

Nach der Hypnose fühlt man sich in der Regel ausgeruht und fit, da eine Hypnosebehandlung bis zu zwei Stunden. Schlaf ersetzen kann.

In der ersten Sitzung möchten die meisten Klienten ganz genau wissen, was gesagt wird. Man ist neugierig oder auch etwas aufgeregt.

So ist es ganz natürlich, dass man in der ersten Sitzung meist nur in einem leicht entspannten Zustand ist. Ungefähr so, als würde man zu Hause auf dem Sofa liegen und an etwas Schönes denken.

Jeder Mensch bestimmt selber, wie tief er sich gehen lassen möchte. Es ist also möglich, während der Hypnose die Augen zu öffnen oder aufzusitzen, wenn man dies möchte.

Meist ist e so, dass man bei jeder Sitzung etwas tiefer eintaucht, vorausgesetzt man möchte dies.

Heute weiss man, dass es nicht darauf ankommt, ob man in einer tiefen Hypnose oder nur in einer leichten Entspannung ist, um gute Resultate zu erzielen.

Früher wurde die Hypnose als eine Art künstlicher Schlaf angesehen. Deshalb definierte Dr. med. James Braid (1795 – 1860) den Begriff Hypnose (abgeleitet vom griechischen Schlafgott „Hypnos“). Später bemerkte Braid seinen Irrtum und wollte den Begriff „Hypnose“ durch „Monodeismus“ (Konzentration auf eine Idee) ersetzen, was aber von der Allgemeinheit nicht mehr akzeptiert wurde. So blieb es bei „Hypnose“ und damit bei den Missverständnissen bezüglich Schlaf. Heute wissen wir, dass Hypnose kein Schlafzustand ist.

EEG-Messungen haben ergeben, dass das Gehirn in Hypnose ähnliche Ströme erzeugt wie im Wachzustand. Auch kann eine Person in Hypnose ihre Situation jederzeit willentlich unterbrechen.

Nein, auf keinen Fall!! Man „wacht“ aus jeder Hypnose wieder auf. Da Hypnose kein Schlaf ist (das hat man durch das EEG feststellen können), ist es eigentlich auch nicht richtig von „aufwachen“ zu sprechen.

Es kann sein, dass wenn man tief in die Trance eintaucht und sehr müde ist, dass man in eine Tiefschlafphase kommt, aus der man dann von selber, wie sonst beim Schlafen, wieder aufwacht.

Da man in der Praxis in der Regel nicht die Zeit dazu hat, die Klienten einfach ausschlafen zu lassen, erhebt man die Stimme etwas oder vertieft die Trance noch ein wenig, damit man den Rapport wieder hat und dadurch wachen schlafende Klienten wieder auf.

Hypnose von einem gut ausgebildeten, seriösen Therapeuten durchgeführt, ist vollkommen ungefährlich.

Es gibt Krankheitsbilder bei denen man keine Hypnose durchführen sollte:

Schwere Depressionen mit Suizidversuch / Suizidgedanken, Psychosen, Epilepsie.

Natürlich gibt es Menschen, die sich besser gehen lassen können und dadurch in eine tiefere Trance gleiten. Aber heute wissen wir, dass jeder durchschnittlich oder überdurchschnittlich intelligente Mensch hypnotisierbar ist, wenn er es möchte. Unterschiedlich ist einfach die Trancetiefe. Wir arbeiten mit den verschiedensten Hypnosetechniken. Heute gibt es Methoden, die nicht mehr eine tiefe, somnambule Trance brauchen um im Unterbewusstsein zu wirken. Wichtiger als dass Sie in eine tiefe Trance kommen ist doch, dass Sie Ihre Probleme auflösen können und Ihre Ziele erreichen oder?

Mit dem Willen kann man sowieso nicht in eine tiefe Trance gehen. Das ist wie beim Einschlafen. Wenn wir unbedingt schlafen wollen, dann klappt es in der Regel nicht und wir bleiben hellwach. Möchte man eine tiefe Trance erleben, ist es das Beste es einfach geschehen zu lassen, loszulassen. Die tiefe Hypnose kann man oft auch lernen. Mit der Zeit gewöhnt man sich an das Loslassen, hat Vertrauen zum Therapeuten und kann die Gedanken besser abschalten. So kommen viele Klienten nach ein paar Sitzungen und Üben mit der CD irgendwann ganz automatisch in eine tiefere Trance.

Bemerkung: Es liegt in der Regel nicht am Hypnosetherapeuten, wenn man nicht in eine tiefe Trance kommt, sondern am Klienten. Er will die Trance zu sehr, hat Ängste loszulassen oder Angst die Kontrolle zu verlieren oder er ist neugierig und will kein Wort das wir sagen verpassen. Aber wie bereits gesagt: Wir arbeiten auch mit Methoden die keine tiefe Trance brauchen um zu wirken!

Man sollte die Veränderung schon wollen, damit die Hypnose wirken kann. Es sind schlechte Voraussetzungen, wenn wir nicht in unserem Interesse eine Hypnosetherapie machen, sondern aufgrund von anderen. Manchmal finden wir jedoch im Gespräch trotzdem eigene Gründe und Motivationen dieses Thema anzugehen, dann gibt es eine gute Chance.

Wir behandeln in unserer Praxis sehr viele Menschen mit Angststörungen. In der Regel haben diese Klienten grosse Angst loszulassen und nur schon das Gefühl der beginnenden Entspannung kann ein unangenehmes Gefühl auslösen. Bei uns muss deshalb niemand die Augen schliessen, auch darf man, wenn man möchte die Lage verändern. Nach ein paar Sitzungen und Üben zu Hause gewöhnen sich unsere Klienten relativ schnell daran besser loslassen zu können. Das Augenschliessen erfolgt dann auf eigenen Wunsch.

Das kommt auf die Tiefe der Hypnose an. Hypnose reicht von einem leichten Entspannungszustand (Alpha) bis zum tiefen Trancezustand (Theta).

Im Thetazustand wissen wir meist nicht mehr genau, was gesagt wurde, ausser der Therapeut spricht die Suggestion, dass man sich an alles erinnern kann.

In unseren Hypnowell-Praxen werden in der Regel die Sitzungen live aufgenommen, damit der Klient bis zur nächsten Sitzung mit Selbsthypnose üben kann. So weiss man auch immer genau, was gesagt wurde.

Ja, heute weiss man, dass das Unterbewusstsein das Gesprochene auch während des Schlafes aufnimmt.

Nein! Unter Hypnose sagt niemand Dinge, die er nicht preisgeben möchte und tut auch keine Dinge die seinen moralischen Grundsätzen entgegen stehen. Sobald ein Hypnosetherapeut etwas sagen würde, das nicht zur moralischen Vorstellung des Klienten passt, kommt der Klient sofort in’s Wachbewusstsein. Ein seriöser, geübter Hypnosetherapeut schaut deshalb darauf, dass er möglichst alle Suggestionen (positiven Worte) mit dem Klienten vorbespricht und auch die Worte des Klienten gebraucht, nicht seine eigenen.

Showhypnose ist mit der klinischen Hypnose, also Hypnosetherapie, nicht zu vergleichen. In der Showhypnose herrschen ganz andere Bedingungen vor, wie in der Praxis und dies müssen wir unbedingt berücksichtigen.

Jemand der sich freiwillig für eine Showhypnose meldet, ist auch bereit, sich evtl. lächerlich zu machen. (Jemand der dies auf keinen Fall möchte, meldet sich auch nicht). Es werden also motivierte Leute nach vorne gehen. Auf der Bühne macht dann der Hypnotiseur einen Test und stellt dadurch fest, wer sich für eine schnelle Einleitung der Hypnose eignet. Er schickt alle die sich nicht dafür eignen an den Platz zurück.

Diejenigen die ausgewählt wurden fühlen sich gut. Sie möchten den Hypnotiseur, der meist autoritär auftritt auf keinen Fall enttäuschen. Auch den vielen Leuten die zuschauen und etwas erleben möchten, wollen sie etwas bieten.

Der Showhypnotiseur arbeitet in der Regel mit Blitzhypnosetechniken, welche durch das Erschrecken, Verwirren und evtl. anschliessende Lageveränderung den „Wächter“ einen Augenblick ausser Kraft setzt. Diese Sekunde nutzt der Hypnotiseur um die Hypnose mit meist schnell aufeinander folgenden Suggestionen zu vertiefen. Eine beliebte Induktionsmethode ist z.B. diejenige, in welcher der Hypnotiseur die Hand unter die Handfläche des zu hypnotisierenden legt, tief in die Augen schaut und dann plötzlich die Hand wegzieht, dabei den Probanden blitzschnell am Genick fasst und auf den Boden legt. Dabei werden schnelle Suggestionen in Befehlsform gesprochen „schlaf tief, du schläfst tief, tief, tief….“ und dabei berührt der Hypnotiseur den Hypnotisierten an verschiedenen Körperstellen. Auf diese Weise kann der Hypnotisierte fast keinen klaren Gedanken mehr fassen und geht in Trance, wenn er das möchte.

Die Showhypnose kann man sehr schnell erlernen. Die klinische Hypnose oder Hypnosetherapie braucht schon mehr Wissen, Üben und Erfahrung.

Nein. Der Hypnotiseur verfügt weder über magische Kräfte, noch über einen hypnotischen Blick. Die Hypnose wird nicht durch Magie oder den Blick des Hypnotiseurs eingeleitet, sondern durch die Mitarbeit und Kommunikation des Patienten.

In Hypnose befinden Sie sich wie vorher beschrieben in einem Wachzustand, das heisst, dass Sie jederzeit aus eigenem Antrieb, den hypnotischen Zustand unterbrechen können. Wenn also dem Hypnosetherapeuten etwas passieren würde und er die Hypnose nicht mehr beenden könnte, würden Sie es merken und geeignete Massnahmen treffen. Wenn Sie sehr müde sind, wäre es auch möglich, dass Sie einschlafen. Aus diesem Schlaf würden sie dann ganz normal erwachen.

Es gibt verschiedene Ansichten was „Tiefenhypnose“ anbelangt. Einige meinen damit eine sehr tiefe Hypnose. Andere wiederum und dazu gehört auch Hypnowell, verstehen darunter eine Hypnose, die in der Tiefe der menschlichen Psyche arbeitet. Gemeint sind hypnoanalytische, aufdeckende Techniken bei denen wir zurück in die Kindheit oder noch früher zurück gehen, um Ursachen für ein Problem herauszufinden und allfällige Blockaden aufzulösen.

Die Hypnosetherapie findet in vielen Bereichen Anwendung:

Z.B. in der Zahnmedizin: Zähne knirschen, Angstreduzierung, Anästhesie…
In der Psychologie: Angstzustände, Panikattacken, Phobien, Sexuelle Probleme, Essstörungen, Übergewicht, Suchterkrankungen, Lern- und Leistungsstörungen, Schlafstörungen, Stress, Burnout, leichte bis mittelschwere Depressionen, Konzentrationsschwierigkeiten, Einscheidungsschwierigkeiten, Eifersucht, Zwangsgedanken, Zwangshandlungen, Tics…

Im Sport: Zielerreichung, Konzentration, Leistungsverbesserung, Versagensängste, Schmerzen, Motivation…

In der Medizin: Chronische Schmerzen, Psychosomatische Beschwerden, Allergien, Ekzeme, Krebsbegleitung, Stärkung des Immunsystems, Blutdrucksenkung, Anästhesie durch Hypnose anstelle durch Vollnarkose…

Vor allem in den USA beim Gericht: Sich wieder erinnern (z.B. an eine Autonummer).

In unseren Praxen behandeln wir Kinder ab 3-4 Jahren mit Kinderhypnose (eine spielerische Form mit Geschichten, Spielen, etc.

Wir haben auch viele Jugendliche bei uns, die wir altersgerecht therapieren.

Erwachsene bis in’s hohe Alter. Die Hypnotisierbarkeit nimmt im Alter meist etwas ab. Sie ist in der Kindheit am grössten.

Das Autogene Training ist aus der Hypnose entstanden. Das Autogene Training braucht sehr lange, oft bis zu einem halben Jahr, bis man erste Erfolge verzeichnen kann. Ausserdem ist es schwierig für Menschen die Mühe haben sich zu konzentrieren oder oft abschweifen.

Bei der Hypnose macht es nichts wenn man einschläft oder mal was anderes denkt. Da ja der Hypnosetherapeut weiter spricht, kommt es trotzdem im Gehirn an, auch wenn man es nicht bewusst aufnimmt.

Beim Autogenen Training muss man alles selber denken. Wenn man einschläft oder abschweift, ist der therapeutische Nutzen nicht mehr da.

Das kommt ganz darauf an, wie lange man das Problem schon hat und auch wie gut man auf die Hypnose anspricht. Ob man eher negativ oder positiv denkend ist, etc.

Nach dem Erstgespräch können wir eine grobe Schätzung wagen. In der Regel dauert eine Hypnosetherapie 5-10 Sitzungen. Natürlich kann es auch vorkommen, dass jemand nur 1-3 Sitzungen braucht, aber genauso gut kann es sein, dass ein Klient 5-7 mal zur Hypnose kommt, bis das Problem auch in der Tiefe behoben ist. Es gibt immer wieder Hypnosetherapeuten die behaupten, jeder Therapeut der länger als 3 Sitzungen brauche, sei unfähig. Das ist natürlich ein völliger Unsinn. Denn erstens kann der Therapeut nicht allein die Probleme des Klienten „wegzaubern“, sondern es braucht eine Zusammenarbeit wobei der Klient genau so wichtig ist wie der Therapeut.  Zweitens sind wir Menschen alle unterschiedlich: Wir lernen unterschiedlich, wir können uns unterschiedlich schnell auf Neues einlassen und die einen gehen schneller und tiefer in eine Trance als die anderen… Ausserdem sieht es ganz so aus, dass die Rückfallquote und auch die Symptomverschiebungen bei Klienten die mit „minalistischer“ Hypnosetherapie behandelt wurden (Standardmässig 2-3 Sitzungen) besonders hoch sind.

Eine Ausnahme ist hier die Raucherentwöhnung, die in der Regel nur 2 Sitzungen dauert (ein Erstgespräch + eine Hypnosesitzung). Wir haben in jahrelanger Forschung ein eigenes Nichtraucherkonzept erstellt, das sehr erfolgreich ist. Die Erfolgsquote liegt bei 75% nach vier Wochen gemessen.

Unsere Klienten werden ganz individuell therapiert und begleitet. Dabei schauen wir darauf, dass wir so wenige Sitzungen wie möglich und so viele wie nötig abhalten.

Eine Sitzung dauert 50-60 Min.

1-3 Wochen. Je nach Budget und wie schnell man das Ziel erreichen möchte. Wir legen dann den Behandlungsplan im Erstgespräch fest.

Die meisten Krankenkassen bezahlen einen Teil an das Autogene Traininig.

In der Schweiz ist der Titel „dipl. Hypnosetherapeut“ noch nicht gesetzlich geschützt. Jeder kann sich theoretisch so nennen. Lesen Sie unter der Rubrik „Medienberichte“ auch den Artikel „Wie erkenne ich einen seriösen Hypnosetherapeuten“, damit Sie die schwarzen Schafe“ gleich erkennen. Sehr wichtig ist natürlich die Ausbildung die ein Hypnosetherapeut gemacht hat. Schauen Sie genauer nach: Eine fundierte Hypnoseausbildung dauert mindestens 150 Std. in Theorie und Praxis. Es gibt immer mehr Schnellbleichen, bei denen man den Titel „dipl. Hypnosetherapeut“ schon nach 5-10 Tagen erhält. Mir gibt es zu denken, wenn ich sehe, dass „Hypnosetherapeuten“ nach 50 Std. Ausbildung auf Klienten „losgelassen“ werden.  Dann gibt es noch sehr kreative Hypnosetherapeuten, die behaupten, dass ihre Ausbildung 2 Jahre gedauert hat. Wenn man aber nachschaut, dann haben sie die Ausbildung selber in die Länge gezogen. Das heisst: Im ersten Jahr nur die Hälfte der Ausbildung absolviert und im zweiten Jahr den Rest. Vorsichtig sollte man auch sein, wenn ein Hypnosetherapeut behauptet, dass es bei allen Problemen nur höchtens 3 Hypnosesitzungen braucht, bis es behoben ist. Jeder Mensch ist ein Individuum. So gibt es Klienten welche weniger Sitzungen benötigen und manche brauchen etwas länger. Die Finger sollte man auf jeden Fall davon lassen, wenn ein Hypnosetherapeut Heilungsversprechungen macht. Näheres erfahren Sie im erwähnten Medienbericht.

Es kommt in letzter Zeit häufiger vor, dass Klienten den Termin kurzfristig absagen oder gar nicht erst erscheinen. Da wir sehr hohe Fixkosten haben, die wir abdecken müssen, sind wir auf eine gewisse Belegung angewiesen. Wenn ein Klient erst am Vorabend oder am Morgen früh den Termin absagt, ist es uns unmöglich, diesen Termin so kurzfristig weiter zu geben. Auf diese Weise entfallen uns wichtige Einnahmen. Obwohl wir unsere Klienten bereits per Email (Terminbestätigung) über diese Regelung aufmerksam machen und sie nochmals im Vertrag erwähnen, stossen wir immer wieder auf Unverständnis. Viele Klienten haben durchaus für sie wichtige Gründe, um den Termin abzusagen, zu verschieben oder zu annulieren. An gewissen Tagen kann es vorkommen, dass 4 oder sogar mehr Klienten ihre Sitzungen absagen. Viele gehen davon aus, dass sie die einzigen sind, die das tun und dass wir doch eine Ausnahme machen können.

Jeder Mensch setzt die Prioritäten wieder anders und deshalb kann nur jeder für sich selber entscheiden, ob er den vereinbarten Termin wahrnehmen will/kann. Auch wir von Hypnowell haben uns entschieden: Unsere oberste Priorität ist es, noch vielen Menschen auf ihrem Weg helfen zu können. Wir sind deshalb darauf angewiesen, dass wir unsere Fixkosten bezahlen können. Die Termine, die nicht innert 24 Std. abgesagt werden, werden von uns vollumfänglich verrechnet. Montagstermine müssen jeweils bis am Freitag 16.55 telefonisch oder per Email abgesagt werden, danach ist unser Sekretariat geschlossen. , zum vollen Tarif, da wir alle Klienten gleich behandeln möchten. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, auch dass wir darüber keine Korrespondenz führen.

Es ist möglich das Erstgespräch, bei einer Raucherentwöhnung telefonisch abzuhalten, damit der Weg nicht 2x gemacht werden muss.

Skype Hypnose-Sitzungen machen wir nur mit Klienten, die wir sehr gut kennen und ihre Reaktionen abschätzen können, z.B. Klienten die 1-2 Tage in der Intensiv-Hypnose waren und weit entfernt wohnen. Es handelt sich dabei um Nachbearbeitungs-Sitzungen, die wir nach Wunsch auch über Skype abhalten können.

Wir hoffen, dass Ihnen unser „Fragen und Antworten Hypnose FAQ Bereich“ weiter geholfen hat. Haben Sie noch weitere Fragen zum Thema Hypnose? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail, wir freuen uns, Ihnen weitere Auskünfte zu geben!
Telefon: 0840 00 00 40

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