Als ich zu Barbara kam, litt ich bereits seit einigen Jahren an Trichotillomanie. Diese Krankheit beschreibt die Angewohnheit, sich in Stresssituationen die Haare heraus zu reissen. Bei mir fing es während des Studium an. Der hohe Druck des Lernens und auch perönliche Umstände führten dazu, dass ich damit anfingt, mir die Haare herauszureissen. Einzeln, an manchen Tagen weniger, an manchen mehr.
Nach ca. 3 Jahren, als ich merkte, dass ich mein Problem allein nicht lösen kann, entschloss ich mich zu einer Psychotherapie. Mit Entspannungsübungen wurde versucht, Ruhe in meine Leben zu bringen. Dies half kurzfristig sehr gut, brachte mich aber nicht dazu, meine Angewohnheit abzulegen. Nach ca. 10 Sitzungen verteilt auf 1 Jahr brach ich die Therapie ab. Auch weil ich umzog. Nach 2 Jahren am neuen Ort begann ich eine zweite Therapie, diesmal bei einer Frau. Es war eine Gespächstherapie. Die Sitzungen waren sehr intensiv, ich lernte mich sehr gut kennen, aber mein Problem konnte einfach nicht gelöst werden. In Stresssituationen, zum Beispiel im Geschäft, überkam mich dieser Zwang, mir immer wieder ein Haar nach dem anderen herauszureissen.
Verzweifelt suchte ich im Internet nach weiteren Therapiemöglichkeiten. Bald las ich, dass manche Patienten diese Krankheit mittels Unterstützung durch Hypnose abschwächen, ja sogar heilen konnten.
Dann stiss ich auf die Homepage von Barbara in Sursee.
Nach einem sehr angenehmen Kennenlernen kam ich bald zur ersten Hypnosesitzung zu ihr.
Ich fühlte mich sehr gut danach. Ich fühlte mich stark, frei und voller Hoffnung, endlich auf dem richtigen Weg zu sein.
Die Hypnosen halfen mir auch sehr, mein Selbstbewusstsein zu stärken. Durch die Ruhe merkte ich, wie wunderbar es ist, mit sich selbst im Einklang zu sein.
Meine Haarattacken wurden etwas seltener, aber es gab nach wie vor Momente, in denen ich sehr schwach war und nicht gegen meinen Zwang ankämpfen konnte.
Nach ca. 3-4 Sitzungen und intensiven Gesprächen kam Barbara auf die bahnbrechende Idee, mit doch eine Perücke zu besorgen und mal zu probieren, ob ich damit Ersatz schaffen könnte. Und tatsächlich funktionierte es. Ich riss die Haare der Perücke nicht heraus, sondern spielte mit dem Haar nur im Mund herum. Vorher riss ich die Haare heraus, da ich sie nich an den Mind bekamm, weil sie zu kurz waren.
Nach einer weiteren Sitzung schlug Barbara als „Dauerlösung“ dann vor, eine Haarverlängerung machen zu lassen. Einfach so lange, bis meine eigenen Haare so lang sind, dass ich die Spitzen in den Mund nehmen kann.
Nun habe ich die Verlängerung seit ca. 3 Wochen und ich bin so glücklich damit. Man sieht es fast nicht, dass es nicht meine echten Haare sind und wenn ich mal Stress habe, kann ich einfach eine Strähne in den Mund nehmen und das ist ok. Ich habe mir seitdem fast kein Haar mehr herausgerissen und meinem Selbstberwusstein geht es nun viel besser.
Liebe Barbara, vielen Dank von Herzen.

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