Angst bestimmte mein Leben in meiner Kindheit und Jugendzeit

Wenn ich an meine Kindheit oder Jugendzeit zurück denke, gibt es viel Schönes, aber auch sehr viel Schmerzvolles. Ich denke dabei vor allem an die schrecklichen Angstzustände und Panikattacken, die mich bereits mit 9 Jahren aus heiterem Himmel überfielen. Meine Eltern und auch die Ärzte waren ratlos. So meinte der Arzt, dass ich übersensibel wäre und sich dies dann im Erwachsenenalter legen würde.

Da meine Angstzustände, die sich in Herzrasen, Schwindel, Atemnot, Hyperventilieren, Zwangsgedanken und Todesangst immer häufiger über mich herfielen, immer stärker wurden und länger andauerten, verschrieb mir dann der Arzt nach ca. 2 Jahren Psychopharmaka. Ich erhielt ein starkes Beruhigungsmedikament, das Barbiturate und Benzodiazepine haltig war und heute nicht mehr zulässig ist. Es versteht sich von selber, dass dieses Medikament schwer abhängig macht und die Dosis gesteigert werden muss, will man den beruhigenden Effekt erhalten.

Die grosse Wende der Angstzustände

Trotz Medikamenten bekam ich ab und zu noch schwere Angstzustände und ging halb schlafend und wie in Trance durch die Schulzeit. Ich wurde zu einem starken Hypochonder und hatte wegen Kleinigkeiten Angst sterben zu müssen. Es war der blanke Horror und ich hatte das Gefühl in einem Albtraum zu sein und daraus nicht mehr aufzuwachen.

Die grosse Wende kam, als meine Eltern mich mit 12 Jahren an einen Selbsthypnose-Kurs für Kinder anmeldeten. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich mit ca. 40 anderen Kindern in einem grossen Hotelsaal sass. Für mich damals als ängstliches Mädchen eine schreckliche Vorstellung. Wir erhielten eine Kassette mit Übungen und Suggestionen für die Selbsthypnose und die Anweisung, diese Kassette jeden Tag ein halbes Jahr lang anzuhören.

Motiviert und hoffnungsvoll, dass ich meine Ängste doch noch loswerde, hörte ich mir diese Kassette jeden Tag an, sogar wenn ich krank war. Zu Beginn konnte ich nicht einmal die Augen länger als 20 Sekunden geschlossen halten, da ich sofort in Panik geriet. An eine Trance war anfangs gar nicht zu denken, da es mich ängstigte loszulassen. Mit der Zeit ging es immer besser und besser. Nach knapp einem Jahr, während dem ich diese Kassette, die ungefähr 45 Minuten dauerte täglich anhörte, waren meine Angstzustände und Panikattacken verschwunden!

Die Beruhigungsmedikamente trug ich jedoch noch während ca. 3 Jahren mit mir herum, ohne sie fühlte mich mich einfach nicht sicher. Ich nahm aber keine einzige Beruhigungstablette mehr (sie wären ohnehin schon lange abgelaufen gewesen). 🙂

Ich entschloss mich, Hypnosetherapeutin zu werden

Von meinem Grossvater und Grossonkel erbte ich später Bücher über Hypnose und positives Denken, dadurch und natürlich vor allem durch meine positiven Selbsterfahrungen, entschloss ich mich dazu, später Hypnosetherapeutin zu werden, um vielen Menschen mit Angstzustände und Panikattacken und anderen Problemen helfen zu können.

So kam es dazu, dass ich auf dem  zweiten Bildungsweg Hypnosetherapeutin erlernte. Als Hypnosetherapeutin tätig zu sein ist für mich eine Berufung – es ist der schönste Beruf den ich mir vorstellen kann, weil man Menschen in kurzer Zeit helfen kann, die Lebensqualität zurück zu erlangen. So habe ich in den  über 13’000 Hypnosesitzungen mit der Hypnosetherapie vielen Menschen mit den verschiedensten Problemen (unter anderem sehr vielen mit Angstzustände und Panikattacken) helfen können, so dass sie wieder über mehr Lebensqualität verfügen.

Showing 4 comments
  • Sabrina
    Antworten

    Guten Tag,
    Ich währe an einer Hypnose intressiert , da ich unter schweren Anhstzustönden und panikattscken leide..ich weiss nicht mehr was ich dagegen tun kann..können sie mir helfen? Liebe grüsse s.schneeberger

    • Barbara Müller-Kütt
      Antworten

      Liebe Frau Schneeberger
      Wir helfen Ihnen sehr gerne. Wie Sie gelesen haben, habe ich selber mal unter schweren Angst- und Panikattacken gelitten. Es ist schon ein wunderschönes Gefühl, so angstfrei zu sein. Gerne helfen wir auch Ihnen! Am besten vereinbaren Sie einen ersten Termin über unser Sekretariat. Wie Sie bestimmt gesehen haben, sind wir an verschiedenen Standorten zu Hause.
      Bis bald und lieber Gruss
      Barbara Müller-Kütt

  • Jasmine Di Rosa
    Antworten

    Guten Tag Frau Kütt,
    Ich brauche dringend Ihre Hilfe, da ich unter sehr starken Ängste und Panikattacken leide, und mein Leben so nicht mehr Lebenswert ist und auch keine Lebensqualität mehr hat. Ich war bereits bei 2 Hypnotieseurinnen, die mich viel Gekd gekostet habe, was ich gar nicht habe, und mir nur bedingt geholfen haben. Ich hatte am Wochenende einen grossen Rückfall meiner Ängste und meiner Panikattacken, jetzt Geht es mir dadurch sehr schlecht und ich habe grosse Angst das alles noch schlimmer wird als es vorher war. Bitte helfen Sie mir aus dieser Situation heraus. Da es auch meinen Kindern schlecht geht wenn es mir so schlecht geht.
    Bitte melden Sie sich bei mir.
    Ich muss auch wissen wieviel es kostet da es mir finanziell mit meiner IV-Rente nicht so gut geht.
    Mit freundlichen Grüssen Jasmine Di Rosa

    • Barbara Müller-Kütt
      Antworten

      Liebe Frau Di Rosa
      Bitte entschuldigen Sie meine verspätete Antwort. Ich habe es erst jetzt gesehen.
      Es tut mir leid, dass Sie so leiden müssen. Ich kann mir vorstellen, was Sie da durchmachen.
      Die Hypnosetherapie hilft nicht allen. Bei Angst- und Panikattacken liegt jedoch die Erfolgsquote recht hoch, mit ca. 75-80%.
      Es braucht meist zwischen 5 und 10 Hypnosesitzungen. Spätestens nach der 4. Sitzung sollten Sie eine Verbesserung spüren, sonst ist es in der Regel nicht die richtige Therapie.
      Die Sitzung kostet CHF 150.- pro Std., bei mir persönlich CHF 200.- zuzügl. MwSt.
      Mit einer IV-Rente könnten Sie sich evtl. für einen Therapiepass bewerben. Das heisst, Sie müssten auf dem Existenzminimum oder leicht darüber sein. Auch würden wir dann eine Bestätigung des Sozialamtes benötigen, dass Sie Bedürftig sind.
      In einigen Praxen haben wir eine Warteliste für Klienten die auf einen Therapieplatz (Therapie für alle) warten. Erhalten Sie von uns eine“Therapie für alle“ – Therapieplatz, dürfen Sie 8x pro Jahr fast kostenlos zu uns in die Hypnose kommen. Sie bezahlen dann mit Naturalien (1 kg Reis oder Teigwaren, etc. für eine Std. Behandlung). Die Lebensmittel spenden wir an „Tischlein deck dich“.
      Am besten vereinbaren Sie mal einen Termin für ein erstes Gespräch.
      Herzliche Grüsse
      Barbara Müller-Kütt

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