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Hypnose wurde schon von den Sumerern und alten Ägyptern zu Heilzwecken eingesetzt. Auch liegen Hypnoseberichte vor, die vor 3000 Jahren in der Mahabharata, dem bedeutendsten Epos der Hindus aufgezeichnet wurden. 

In unserem Kulturkreis berichtete bereits der Kirchenvater Augustinus (354 –
430) von Schmerzbehandlungen mit Hypnose. Paracelsus (1494 – 1841)
empfahl Hypnose vor allem bei Nervenkrankheiten. 

James Braid (1795 – 1860), der als Augenchirurg tätig war und zahlreiche
Opera-tionen unter Hypnose durchführte, definierte den Begriff „Hypnose“.

Da er der Überzeugung war, dass es sich bei der Hypnose um eine Art
künstlichen Schlaf handelt, benannte Braid diesen Trancezustand nach dem griechischen Schlafgott „Hypnos“. Kurz vor seinem Tod erkannte Braid seinen
Irrtum und erklärte Hypnose als Konzentration der Aufmerksamkeit. Er wollte
deshalb den Begriff „Hypnose“ durch Monodeismus (Konzentration auf eine
Idee) ersetzen. Es war jedoch zu spät. Der Begriff Hypnose hatte sich bereits durchgesetzt.  

Der amerikanische Arzt und Psychiater Milton Erickson (1901 – 1980) war
eine der wichtigsten Persönlichkeiten im Kampf um die offizielle Anerkennung
der Hypnosetherapie. Seine besonderen Merkmale sind permissive und indirekte Suggestionen durch Metaphern. Hypnose nach Milton Erickson wird auch als „moderne Hypnose“ bezeichnet.

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